Nach Übernahme: Was wird aus der Herzberger Homapal-Belegschaft?
"Die Formica-Gruppe mit Hauptsitz in Cincinnatti, USA, wird alleiniger Eigentümer des Homapal-Plattenwerks in Herzberg." - Das meldet der Harzkurier in seiner Ausgabe vom 01. Februar. Das Herzberger Führungsteam um Geschäftsführer Thorsten Ruhnke bleibe unverändert, so der Harzkurier. Was aber wird aus der Belegschaft? "Wir wollen, dass keiner der 70 Beschäftigten betriebsbedingt gekündigt wird", erklärt Ilyas Cangöz (Bild), Ratsherr der LINKEN in Herzberg und Ko-Vorsitzender des Kreisverbandes Osterode am Harz.
Schlecker-Beschäftigte dürfen nicht für die Krise zahlen
"Schlecker pleite!" oder "Schlecker meldet Insovenz an" - hinter diesen Schlagzeilen der vergangenen Tage verbirgt sich Missmanagement, brutaler Verdrängungswettbewerb und die Sorge vor Arbeitslosigkeit von Zehntausenden - zumeist weiblichen - Beschäftigten der Drogeriekette, die in der Vergangenheit durch miese Bezahlung und Bespitzelung der Angestellten aufgefallen war.
Auch im Landkreis Osterode am Harz sind zahlreiche Schlecker-Filialen betroffen.
Reuter soll Machtwort in Sachen medizinische Versorgung von Flüchtlingen sprechen
DIE LINKE. Fraktion im Göttinger Kreistag und der LINKE Landtagsabgeordnete Patrick Humke fordern eine umfängliche und öffentliche Berichterstattung über die generelle von der Göttinger Landkreisverwaltung praktizierten und nach dem Asylbewerberleistungsgesetz vorgesehene medizinische Versorgung von Flüchtlingen. Der Osteroder Kreisverband der LINKEN und der Kreistagsabgeordnete Frank Kosching haben sich heute den Forderungen der Göttinger Kollegen angeschlossen.
Hesse-Gutachten kann die "große Kreisfusion" fachlich nicht begründen
Die FDP-Kreisverbände haben sich auf die Fusionsvariante Osterode-Goslar festgelegt, so war heute im Harzkurier zu lesen. Michael Paetzold fragt in seinem Kommentar zu Recht nach der Grundlage für diese Entscheidung. Er gibt zu bedenken, dass wir derzeit noch gar nicht wissen, welche Fusionsvariante die wirtschaftlich tragfähigste sei, welche Verwaltungsstrukturen erforderlich seien und mit wem eigentlich die Bürger wollen. Ich sage: So ist es! Und frage: Warum eigentlich wissen wir dies alles noch immer nicht?
Kann es sein, dass uns die „Fusions-Promotoren“ schon seit vielen Monaten die Antworten auf alle diese Fragen schuldig bleiben? Oder ist es eher so, dass SPD und Grüne sich zwar einig sind, unter allen Umständen die Kreise Göttingen, Osterode und Northeim fusionieren zu wollen, gleichzeitig aber jegliche kommunalwissenschaftliche, regionalwirtschaftliche und raumordnerische Grundlage fehlt, die ihren bloßen politischen Willen fachlich rechtfertigen würde? Ich frage weiter:
Kreisfusion: Geißlreiter soll öffentlichen Fachdialog mit Gutachter Prof. Hesse ermöglichen!
Im Harzkurier vom 30.12.11 mahnt Peter Bischof die Gegner einer großen Kreisfusion zur Mäßigung ihrer Emotionen. Dafür nimmt er auch Unternehmer Maik Schenkhut in Anspruch, der zu einer Versachlichung der Diskussion rate. Aber wen genau adressiert der Redaktionsleiter eigentlich? Gewiss nicht Dr. Thomas Grammel oder Jon Döring, der für die BI „Für Osterode“ eine kritische Stellungnahme zum Hesse-Gutachten verfasst hatte. Und wenn man meinem alten Schulkameraden Jon eines ganz sicher nicht vorwerfen kann, dann wohl aufbrausende Emotionalität in fachlichen Fragen. Tatsächlich wird die Debatte so ruhig und kompetent geführt, dass die BI damit beispielgebend sein dürfte. Aus diesem Grund fragt man sich: Warum nimmt die Kreisverwaltung diesen Ball nicht auf und lädt Prof. Hesse persönlich zum Dialog ein? Wer könnte Dörings Kritik überzeugender widerlegen als der Gutachter selbst? Den Vorschlag, eine solche Veranstaltung abzuhalten, hatte ich dem Ersten Kreisrat bereits am 15.11.2011 unterbreitet.


