Ilyas Cangöz ist gebürtiger Kurde. Er hat einen erwachsenen Sohn. 1972 reiste Ilyas nach Deutschland ein, trat der IG Bergbau, Chemie, Energie bei und gehörte ihr bis 1979 an. Er machte eine Lehre bei der Ruhrkohle AG auf der Zeche Lohberg in Dinslaken und arbeitete als Knappe im Bergbau. 1979 zog er nach Herzberg am Harz um, wo er als Dreher und anschließend Röntgenprüfer bei der Firma Pleissner arbeitete. Im selben Jahr trat er in die IG Metall ein, der er bis heute angehört. Nach einer Umschulung zum Informationselektroniker und anschließender Tätigkeit bei Siemens in München kehrte Ilyas in den Landkreis Osterode zurück und arbeitete als Wartungstechniker bei MB Video in der Kreisstadt. 1987 bis 2000 war er dort Betriebsrat, von 1989 bis 2002 Beiratsmitglied in der Ortsverwaltung der IG Metall Osterode bzw. Osterode/Goslar. Seit 2000 ist er Frührentner. 1992 war Ilyas Delegierter der IG Metall für den 17. Gewerkschaftstag, seit 2001 ist er Vorsitzender des Alvitischen Kultur- und Soldaritätsvereins Herzberg am Harz e.V. Von 2000 bis 2004 war der Gewerkschafter Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, ab 2002 Abteilungsleiter der SPD in Herzberg. Am 27. Dezember 2004 trat er aus der SPD aus. Er war Mitbegründer des Osteroder Kreisverbands der WASG sowie des Kreisverbands der Linkspartei/PDS und kandidierte bei der Kommunalwahl 2006 für den Rat der Stadt Herzberg, in den er aufgrund des Mandatsverzichtes von Frank Kosching als Ratsherr einzog. Seit der Vereinigung von Linkspartei und WASG zum Kreisverband DIE LINKE im Jahr 2007 ist Ilyas Cangöz Kreisvorsitzender.

